Pressetexte

Kaba Benzing

18.01.2008

Kaba Benzing --> Success Story – Partneranwendung


Qualität sichert langfristigen Erfolg

Die Erwartungen der Kunden an die Qualität von Produkten und Dienstleistungen steigen. Diesem Anspruch wird die Sembach GmbH & CO KG als führender Hersteller technischer Keramik durch Betriebsdatenerfassung und strenges Qualitätsmanagement gerecht. Das Unternehmen stellt seit fast 100 Jahren technische Keramik her, deren Qualitätsvorteile auf hoher Innovationskraft, ausgeprägtem technischen Know-how und auf einem gut funktionierenden Qualitätsmanagement-System, Zertifiziert nach ISO 9001, beruhen. Mit 400 Mitarbeitern, rund 500 beständigen Kundenbeziehungen, der Verarbeitung von circa 3.000 Tonnen Rohstoff pro Jahr, der Präsenz auf zwei großen Jahresfachmessen und 15.300 Qualitätsprüfungen pro Monat ist Sembach ein führender Hersteller von Keramikteilen. Sembach produziert qualitativ hochwertige Keramikteile für Kraftfahrzeuge, Elektroküchen, Hochfrequenztechnik, für Haushaltsgeräte, für Geräte der Heizung- und Lüftungstechnik, für Sicherungs- und Elektroverteilerkästen, Laserschneidemaschinen, den Maschinenbau, Medizintechnik und vieles mehr. „Der Kunde ist schon längst nicht mehr damit zufrieden, lediglich ein funktionstüchtiges Keramikteil angeboten zu bekommen. Er stellt heute besondere Anforderungen an Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Eigenschaften“, betont der Urenkel des Firmengründers, Dipl. Ing. Martin Sembach, der das Familienunternehmen seit 1998 nunmehr in der 4. Generation führt.

 

ERP-PPS-System proAlpha mit Tisoware

 

Bei der Neustrukturierung der EDV wurde ein System gefordert, mit dem sich das gesamte Unternehmen sowie alle Entwicklungs- und Produktionsstufen auf Knopfdruck abbilden lassen. Nach einem harten Auswahlverfahren fiel die Entscheidung des Managements für die Software-Lösung von ProAlpha sowie der Reutlinger Firma Tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH. „Basis für unser Qualitätsmanagement ist heute unser ERP-PPS-System proAlpha, in das die elektronische Zeiterfassung tisoware.ZEIT und das Betriebsdatenerfassung.BDE integriert sind“, erklärt Bernd Linhard, Leitung Kundenzentrum – Arbeitsvorbereitung, der bei Sembach für das Projektmanagement verantwortlich ist.

Die Lösung ermöglicht unter anderem die zentrale Personalstammdatenverwaltung, die Personalzeiterfassung sowie die Schaffung einer Schnittstelle zur Bruttolohnfindung Varial. „Mit der Betriebsdatenerfassung tisoware.BDE wird das Unternehmenssystem proAlpha über eine Integration mit den aktuellen Betriebsdaten gefüttert“, erklärt Linhard. Konkret liefert tisoware.BDE für jeden Arbeitsgang die Stückzahlen, Arbeitszeiten, Angaben zum Personaleinsatz und alle Informationen zu den verarbeiteten Materialchargen. Zur Datenerfassung stehen in der Produktion Terminals, die mit anwenderfreundlichen Barcodescannern ausgerüstet sind. An den Terminals von Kaba Benzing erfassen die Mitarbeiter über einen Werksausweis mit Barcode ihre Arbeitszeit und sämtliche Arbeitschritte. Dazu läuft mit jeder Materialcharge und mit jeder Wareneinheit eine ID-Karte bzw. Rückmeldekarte mit Barcode durch die Produktion. „Über den Arbeitsplan, dem eine Stückliste hinterlegt ist, lässt sich dann ganz genau rückverfolgen, wer wann welche Arbeit mit welchem Material erledigt hat“, unterstreicht Linhard. Die damit gegebene klassische Rückverfolgbarkeit in der Produktion ist ein wesentliches Element des Qualitätsmanagementsystems bei Sembach und dient zudem der Nachkalkulation.

 

Sicherheit durch Qualitätsstopps

 

Für die spezifische Anforderung bei der Herstellung von technischer Keramik sind die von der Betriebsdatenerfassung vorgegebenen Qualitätsstopps von entscheidender Bedeutung. Im gesamten Fertigungsprozess werden immer wieder einzelne Lagen durchgeprüft und statistische Maßkontrollen vorgenommen. Die händische Nachkontrolle, also Sichtprüfung aller gefertigten Teile, garantiert höchste Qualität. Fehlerhaft gepresste, gespritzte oder gezogene Keramikteile können so beispielsweise vor dem Sinterungsprozess im Brennofen von der Qualitätssicherung erkannt werden. Dadurch lassen sich fehlerhafte Teile aussondern, Ausschuss wird vermieden und das kostbare Rohmaterial lässt sich wieder verwenden. Bernd Linhard betont: „So kann der Produktionsprozess nur nach vorheriger Qualitätskontrolle und explizierter Freigabe durch speziell autorisierter Personen weiterlaufen.“ Um alle Qualitätssicherungsmaßnahmen zu dokumentieren, läuft mit den Materialchargen und Wareneinheiten zur Rückmeldekarte auch noch eine extra QSID-Karte mit Barcode durch den Produktionsprozess. Auf diese Weise lassen sich alle Produktionsschritte detailliert rückverfolgen und Sembach erreicht sehr hohe Transparenz und Hinweise zu eventuell notwendigen Eingriffen in die Produktion.

 

Anwenderfreundlichkeit begeisterter Mitarbeiter

 

Die Einführung der Betriebsdatenerfassung tisoware.BDE und Arbeitszeiterfassung tisoware.ZEIT wurde von den Mitarbeitern durch die Bank begrüßt. Nach der Schulung der EDV-Verantwortlichen durch Mitarbeiter von Tisoware wurden im Coachingverfahren betriebsinterne Schulungen durchgeführt. Linhard: „Betriebsrat und alle Mitarbeiter waren von Anfang an von der klaren Struktur und der ausgesprochenen Anwenderfreundlichkeit von Tisoware begeistert.“ Am 03.12.2001 wurde bei Sembach der gesamte Betrieb mit einem „Big-bang“ auf ProAlpha mit Tisoware umgestellt, ohne dass es zu nennenswerten Schwierigkeiten im betrieblichen Ablauf kam. „Das haben wir, um ehrlich zu sein, nicht zu hoffen gewagt“, erinnert sich Linhard, der mit dem gesamten Projektteam bei der Einführung in der Produktion vor Ort war.

 

Quelle: Kaba Benzing GmbH / 2005