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Drucksensor
12/07/2010

Keramische Drucksensoren mit Dickschicht-Technologie


Keramische Drucksensoren sind sowohl präzise, als auch robust und daher für eine Vielzahl von Anwendungen geeignet. Durch ihre Zuverlässigkeit sind sie insbesondere ideal für die Integration in Druckschaltern und analogen Meßsystemen. Zunehmend finden sie ihre Verwendung in der Automobilbranche.

Das Drucksensor-Prinzip

Der keramische Drucksensor verfügt über einen Körper aus Aluminiumoxid, auf den eine sogenannte Dickschicht-Schaltung bestehend aus Gold-Leiterbahnen, Anschlusspads, die eigentliche Sensorschaltung (in Form einer Wheatstoneschen Brücke) und die Widerstände aufgebracht werden. Ein Laserabgleich sorgt für die erforderliche Sensor-Genauigkeit.

 

Die Montage des Sensors erfolgt in ein Metall- oder Kunststoffgehäuse. Mit einem Niederhalter wird er gegen einen medienresistenten O-Ring gedrückt. Die definierte und zur Dichtung des Systems notwendige Anpresskraft wird durch die festgelegten kleinen Toleranzen der Gehäuseteile erzeugt. Im Gehäuse befinden sich neben dem Drucksensor ein Temperatursensor sowie die Regelelektronik.

 

Vorteile keramischer Drucksensoren

  • Niedrige Kosten
  • Im Lebensmittelbereich einsetzbar
  • Dauerhafte Stabilität
  • Einfache Befestigung bzw. Montage
  • Chemikalien resistent
  • Bio-Verträglichkeit
  • Großer Druckbereich 3- 600 bar Nenndruck
  • Geringste Temperatureinflüsse auf die Genauigkeit
  • Grosses Temperaturfeld – 30° C … +125° C
  • Überlastsicher bis zum Berstdruck
  • Gute Reproduzierbarkeit
  • Kein kundenspezifischer Nullpunktabgleich und keine Temperaturkompensation erforderlich