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22.10.2008

Korrosionsbeständigkeit keramischer Werkstoffe


Die einzelnen Werkstoffgruppen (Silikat-, Oxid- und Nichtoxidkeramik) sowie die einzelnen Werkstoffklassen unterscheiden sich dabei deutlich in ihrem Korrosionsverhalten und in ihrer Korrosionsbeständigkeit.

Bei Keramik bestimmt die Löslichkeit des Materials die Höhe der Korrosion. Bei Metallen dagegen, bei denen die Korrosionsraten deutlich höher ausfallen, ist Korrosion ein elektrochemischer Vorgang. Entscheidend für die niedrige Korrosionsrate keramischer Bauteile sind die chemische Zusammensetzung und die Mikrostruktur der Werkstoffe.

 

Aufgrund ihrer hervorragenden Beständigkeit gegen chemische Korrosion eignen sich Bauteile der technischen Keramik besonders gut für den Einsatz in der Automobilindustrie oder der Medizintechnik.

 

Neben der sehr guten Korrosionsbeständigkeit verfügen die von Sembach verwendeten Werkstoffe über eine Vielzahl weitere besonderer Eigenschaften.

 

Ihre mechanischen Eigenschaften prädestinieren Bauteile der technischen Keramik für Einsatzbereiche, in denen diese hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind:

 

  • Hohe Formbeständigkeit
  • Hohe mechanische Festigkeit
  • Sehr hohe Härte
  • Gute Verschleißfestigkeit

 

Daneben zeichnen sich die Werkstoffe der technischen Keramik durch hervorragende thermische Eigenschaften aus:

 

  • Sehr hohe Temperaturbeständigkeit (hoher Schmelzpunkt)
  • Gute Temperaturwechselbeständigkeit
  • Gute Wärmeleitfähigkeit bzw. Wärmeisolation
  • Hohe Formbeständigkeit
  • Geringer Ausdehnungskoeffizient

 

Zu den besonderen elektrischen Eigenschaften technischer Keramik zählen:

 

  • Sehr gute elektrische Isolierfähigkeit bzw. Halbleiter- oder piezoelektrische Eigenschaften
  • Geringe dielektrische Verluste
  • Hohe Durchschlagsfestigkeit

 

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