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11.07.2008

Silikatkeramik, ein traditioneller Werkstoff




Wesentliche Bestandteile der Silikatkeramik sind Ton und Kaolin, Feldspat und Speckstein als Silikatträger. Um spezielle Werkstoffeigenschaften zu erzielen, finden daneben auch Komponenten wie Tonerde und Zirkon Einsatz.

 

Zu den Werkstoffen der Silikatkeramik zählen technische Porzellane, Steatit, Cordierit oder Mullit.

 

Silikatkeramik ist aufgrund der hohen Verfügbarkeit der natürlichen Rohstoffe, niedriger Sintertemperaturen und guter Prozessbeherrschung wesentlich kostengünstiger als zum Beispiel Oxidkeramik.

 

Eigenschaften der Silikatkeramik

Typische Eigenschaften von Silikatkeramiken sind:

 

  • hohe Temperaturwechselbeständigkeit
  • mechanische Festigkeit
  • Korrosionsbeständigkeit
  • minimale bzw. definierte Wärmeausdehnung
  • ausgezeichnetes elektrisches bzw. thermisches Isolationsvermögen

 

Anwendungebereiche der Silikatkeramik

Silikatkeramiken finden vor allem Einsatz in folgenden Bereichen:

 

  • z.B. als Isolatoren, Sicherungspatronen, Katalysatoren oder Gehäuse in der Wärme-, Mess- und Regeltechnik, der Verfahrens- und Umwelttechnik sowie der Hoch- und Niederspannungstechnik
  • bei vielfältigen Anwendungen in der Elektroinstallationstechnik

 

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