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Audi Werksbesichtigung

18.01.2008

Auszubildendenausflug [O26]


Auszubildendenausflug zu Audi nach Ingolstadt

Am 25. September 2007 trafen sich die Lehrlinge mit den Begleitern am Versandtor, um die Fahrt nach Ingolstadt zum Audi-Werk anzutreten. Um 7.30 Uhr machten wir uns dann mit dem Bus auf den Weg zur Produktionsstätte.

Am Werk angekommen wurden wir von Frau Baumann begrüßt, die uns mehr über die Firma erläuterte. Das Werk in Ingolstadt hat ca. 31 000 Mitarbeiter, davon sind ca. 1400 in der Ausbildung tätig. Die Audi AG produziert weltweit in 6 Ländern. Bevor wir dann mit der Führung begannen, bekam jeder Teilnehmer einen Kopfhörer damit wir in der Fertigung die Werks-Führerin verstehen konnten.

Für unsere Gruppe stand die Fertigung des A3 auf dem Programm. Um überhaupt dort hinzukommen, mussten wir mit unserem Bus tief ins Werksgelände fahren. Auf der Fahrt dorthin erzählte uns Frau Baumann, dass auf dem Audi Gelände, das ca. 2 Millionen m² fasst, Tankstellen, Bäcker und sogar ein eigener Metzger angesiedelt sind. Angekommen bei der Presshalle erklärte uns Frau Baumann, wie aus den einfachen Blechen fertige Karosserieteile werden. Die verzinkten Bleche werden zugeschnitten und anschließend von den riesigen Großraumsaugerpressen, die mit Pressdrücken von 7000 Tonnen (entspricht 100.000 Menschen) arbeiten, in Form gepresst. Die Werkzeuge, die im hauseigenen Werkzeugbau hergestellt werden, haben ein Gewicht von bis zu 40 Tonnen. Die Pressen stehen auf schwimmenden Plattformen mit 20 Meter tiefen Wasserbecken, um die Erschütterungen in der Halle zu dämpfen.

Anschließend ging es dann weiter zur nächsten Station, in der Roboter die Karosserie des A3 zusammenschweißen. Die Fertigungsstraße ist in einzelne Stationen unterteilt, in denen die Roboter die Autos vollautomatisch Stück für Stück zusammenschweißen. Als wir die Karosseriefertigung komplett besichtigt hatten, ging es mit dem Bus weiter zur Endmontage.

Von der Lackierung der Fahrzeuge sahen wir leider nichts, da die A3s auf den Schienen nach Ungarn gebracht werden, um dort ihre Farbe zu bekommen. Nach 36 Stunden ist die fertig lackierte Karosse wieder da und reiht sich wieder in die Fertigung ein.

In der Endmontage wurden die Autos dann komplett montiert. Die Arbeiter schrauben die vormontierten Baugruppen am laufenden Fließband in die Audis. Nach der Endmontage war die Erlebnisführung am Ende angelangt.

Gestärkt nach einem Besuch in der Audi Kantine und ausgeruht nach einer kleinen Pause ging es dann in das Museum des Unternehmens.

Im Museum wurde die Geschichte von Audi näher erläutert.

Das Audi-Museum präsentiert mehr als 50 Automobile und 30 Motor- und Fahrräder, die die über 100- jährige Unternehmensgeschichte der Marke Audi und ihrer Traditionsmarken verdeutlichen.

 

Das heutige Markenzeichen der Vier Ringe entstand durch den 1932 vollzogenen Zusammenschluss von vier bis dahin unabhängigen Kraftfahrzeugherstellern: Audi, DKW, Horch und Wanderer. Sie sind die Wurzeln der heutigen AUDI AG.

Gegen 15.00 Uhr endete ein sehr interessanter Tag und wir machten uns wieder auf den Heimweg nach Lauf.

 

Azubi Robert Roßner