Newsarchiv

Auszubildende Staedtler

 

Oskar Nr. 25

01.09.2006

Auszubildendenausflug Sept. 2006 [O24]


Am Freitag den 8. September 2006 trafen sich die Auszubildenden (m/w) um ca. 8.30 Uhr mit Herrn Sembach, Herrn Hammerer, Herrn Trautner und Herrn Zagel zum gemeinsamen Ausflug.

Als wir nach einer kurzen Absprache zur Sitzverteilung kamen, ergatterte das 1. Ausbildungsjahr die begehrten Sitzplätze im gelben Auto.

 

Wir erreichten die Firma STAEDTLER in Nürnberg um ca. 9.15 Uhr. Dort wartete schon Frau Käferstein auf uns, die uns in den Empfangssaal brachte. Dort wurde unsere Gruppe von Herrn Beck und Herrn Rödel begrüßt. Die beiden Herrn, die sich sehr gut auskannten, da sie der Firma STAEDTLER schon lange ihre Treue erwiesen, erzählten uns etwas über die Produkte, Sicherheit und Geschichte der Firma. Das Erfolgsrezept ist Sauberkeit und Ordnung. Diese beiden Kriterien werden sehr hoch gehalten. STAEDTLER stellt Stifte, Tinte, Zirkel, Lineale und auch sonst noch verschiedenstes „Schreibzeug“ her. Die Firma besteht außerdem schon seit dem Jahr 1835. Die Firma STAEDTLER beschäftigt derzeit weltweit 3000 Mitarbeiter und schafft allein in Nürnberg 1000 Arbeitsplätze. Der Umsatz der Firma beträgt gewaltige 240 Millionen Euro pro Jahr.

 

Nachdem wir einiges über die Dimensionen der Firma erfahren haben begann unsere Werksführung. Wir begannen in der Geisterabteilung Spritzgießen, in der Kunststoffteile für Kugelschreiber und verschiedenste Schreibutensilien gespritzt werden. Anschließend ging es an der Abwasserreinigungsanlage vorbei, in der sämtliche Chemikalien und Schadstoffe aus dem Wasser gefiltert werden. Dann kamen wir zur Masseaufbereitung, in der gewaltige Mischer stehen, welche die Rohmasse für Bleistiftminen aufbereiten. Hauptbestandteil der Masse ist Graphit. Auch der uns bekannte Rohstoff Speckstein ist in der Masse enthalten. Weiter ging es durch die Zieherei zum Tunnelofen, in dem die Minen gebrannt werden. Auf den ersten Blick ähnelt vieles der Firma Sembach, doch unterscheidet sich einiges im Detail.

 

Dann wechselten wir den Bereich und kamen in einen großen Raum in dem verschiedenste Maschinen Messing bearbeiten. Die Bearbeitungsmaschinen werden mit Messingstangen bestückt und durch verschiedenste Arbeitsschritte (Fräsen, Bohren, Drehen, Sägen, Schleifen) kamen am Ende des Bandes fertige Einzelteile für Zirkel heraus.

 

Wir folgten dem Herrn der uns durch die Firma leitete und kamen in eine Montagehalle, in der Filzschreiber, Kugelschreiber usw. montiert werden. Die Maschinen arbeiten vollautomatisch und mit einer Geschwindigkeit die für das menschliche Auge zum Teil kaum sichtbar ist.

 

Nach der Führung besichtigten wir noch das werkseigene Museum in dem der Unterschied der Herstellung zwischen Damals und Heute veranschaulicht wird. Anschließend verabschiedeten wir uns und traten die Heimreise an. Um 12.30 Uhr erreichten wir nach einer interessanten Besichtigung wieder Lauf, worauf die Meisten von uns ins Wochenende starteten.